Maria und die Medien

Mein Weg zum Medienkompetenzzertifikat

tatort+

Die ARD hat sich mal an etwas ganz neues gewagt: Sonntag Abend Tatort schauen und ab 21:45 Uhr selber ermitteln, wer denn nun der Täter war. Für mich klang das echt interessant und ich habe mich schon die ganze Zeit auf die Ausstrahlung am 13.Mai gefreut. Nach langen, langen Ladeproblemen konnte ich dann also auch loslegen mal als Tatortkomissarin zu arbeiten. Doch erstmal musste ich angeben, wen ich denn nun für den Täter halte. Und siehe da: ich lag sogar richtig mit meiner Vermutung.

Bei facebook habe ich dann Rückmeldungen zum tatort+ gelesen, die aussagten, dass diese Sache gemein gegenüber älteren Menschen sei, da diese ja meist keinen Bezug zum Internet haben, anders als unsere Generation. Doch in meinen Augen gibt es da überhaupt keinen Grund zur Debatte, da der Tatort in sich komplett geschlossen war: Am Ende kam heraus, dass es die Jugendlichen aus einem Resozialisierungscamp waren, die ihren Betreuer umgebracht hat. Sie wollten sich gegenseitig nicht verraten (weitere Infos: Der Wald steht schwarz und schweiget) Beim eigenen Ermitteln konnte man dann doch rausfinden, wer der Jungs es nun war.

In meinen Augen ist es eine tolle Sache,  TV und Web miteinander zu verbinden. Tatort+ war auch sehr gut aufgebaut und teilweise wirklich etwas verzwickt. Was war ich froh, als ich endlich den Code für das Zahlenschloss des Tresors rausgefunden hatte und somit der Lösung des Falls schon sehr nah war.

Also, liebe ARD, von mir aus kannst du gerne bald wieder einen tatort+ produzieren!

Kleiderschrank in der Hosentasche

Oh man. Ich kann es einfach nicht glauben. Da bummel ich einfach mal so ein bisschen durch den AppStore und was entdecke ich?! – Eine App mit dem Namen “Mein Kleiderschrank”. Laut Informationen zur App werden “mit dieser App drei Träume wahr: Der überall begehbare Kleiderschrank, der persönliche Outfit-Manager, das praktische Styling-Foto-Tagebuch”. Und das alles für nur 79 Cent. Doch für die richtige Benutzung muss erst einmal das gesamte Interieur des Kleiderschrankes + Accessoires abfotografiert werden. Dann kann man in der App immer schön eintragen, was man wan angezogen hat, ob man dafür Komplimente bekommen hat, oder ob man etwas so lange nicht mehr anhatte, dass man es auch zur Altkleidersammlung geben oder im Internet verkaufen könnte. Als würde man so etwas nicht selber merken, wenn man sich hin und wieder dran macht seinen Kleiderschrank auszumisten, was bestimmt weniger anstrengend und zeitaufwendig ist, als jedes einzelne Stück ordentlich abzufotografieren. Wo ich doch auch noch so ein Mensch bin, der sich abends ab und an etwas rauslegt, das man ja am nächsten Tag schön anziehen könnte und im Endeffekt dann doch etwas komplett anderes trägt. Also wer zum Teufel braucht so etwas?!?!

Letzter Werkstattkurs: Printmedien in der Öffentlichkeitsarbeit

Das war nun wirklich ein sehr lehrreicher Kurs für mich: Endlich ein bisschen Durchblick im Umgang mit Photoshop erlangt. Hier sind sind die Fortschritte etappenweise zu sehen:

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Bild 1: Eine Krombacherflasche inmitten von drei Becksflaschen.

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Bild 2: Krombacher becomes Becks.

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Bild 3/4: Die Flaschen noch alle ordentlich hinstellen mit dem Etikett nach vorne. E voilà: Fertig sind die für eine Kampagne geeigneten Bierflaschen – Zisch und weg!

Mag für einen richtigen Kenner/Könner vielleicht unspektakulär sein, aber ich find’s super. Was nicht alles so möglich ist mit einem tollen Bildbearbeitungsprogramm.

Das war ja nun erst einmal die Vorarbeit. Nun ging es weiter zu unserem eigenen Projekt. Bei dem wir mit Photoshop, Scribus und Illustrator zusammen arbeiten mussten. Indesign ist an unserer Uni leider nicht verfügbar. Bei mir kam folgendes Ergebnis heraus:Image

Auch wenn ich mir etwas mehr vorgenommen hatte bin ich damit zufrieden, denn am Ende wurde die Zeit dann doch sehr eng!

Taaaadaaaa – unser Hörspiel ist fertig produziert.

Was lange währt, wird endlich gut!

Aber es ist wirklich verdammt seltsam sich selber sprechen zu hören:D

Die verwendete Musik stammt vom Album Tradincelt von Adragante.

Hier kann das gute Stück angehört werden: GÖTTERGEFÜHLE

Creative Commons Lizenzvertrag
Göttergefühle steht unter einer Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 3.0 Unported Lizenz.

Hörspielproduktion – Werkstattkurs Nr. 01

Nun ja, meine Erwartungen waren: “Wir nehmen bestimmt ein Hörspiel auf”. Und so war es dann auch:)

Doch vorher haben wir einige praktische Übungen gemacht. Wir wurden z.B. in Gruppen raus geschickt um Geräusche aufzunehmen, die die anderen Kursteilnehmer dann erraten mussten, um erst einmal ein Gefühl dazu bekommen, wie es ist selber etwas aufzunehmen. Als Hausaufgabe musste jeder eine Geschichte zum Thema Und was kommt dann?! schreiben (siehe Artikel Und was nun?). Diese Geschichten wurden dann miteinander verbunden und wir mussten auf der Basis unserer eigenen Stories ein Hörspielscript in 3er Gruppen erstellen. Welches dann doch bei den meisten sehr von den ursprünglichen Geschichten abgewichen ist.

An den letzten beiden Kurstagen mussten wir dann unser Hörspiel, nach ein paar Sprechübungen mit Mona im Tonstudio der ZESS aufnehmen, Hintergrundtöne etc. aus dem Internet oder von Torstens CDs raussuchen und alles zusammen schneiden. Die beiden Tage waren wirklich sehr, sehr anstrengend und uns hat auch einige Male der Kopf geraucht, aber wenn ich mir dann unser Ergebnis und natürlich auch die der anderen Gruppen anhöre (siehe Artikel Taaaadaaaa – unser Hörspiel ist fertig produziert) kann ich wirklich sagen, dass sich die harte Arbeit doch sehr gelohnt hat:)

ePortfolio – Werkstattkurs Nr. 02

Ich belegte nun also den Web-Kurs “ePortfolios im Kontext von Bewerbung und Karriere” und um ehrlich zu sein, konnte ich mir darunter gar nichts vorstellen. Und dann noch der Anhang “im Kontext von Bewerbung und Karriere”, ja, das klang für mich äußerst langweilig.

AAAAAABEEEER… das Gegenteil war der Fall:)

Der Kurs war super interessant, äußerst lehrreich und die Zeit verging aufgrund interessanter Beitrage und der Anwesenheit toller Leute wie im Flug.

Ziel des Kurses war es nun also, dass jeder der Anwesenden ein eigenes ePortfolio bzw. einen Blog bzw. eine Homepage erstellen musste. Am ersten Wochenende haben wir zur Vorbereitung die jeweiligen Seiten kennengelernt, von denen wir uns eine zur Erstellung unseres persönlichen Blogs aussuchen sollten. Wir hatten die Wahl zwischen POSTEROUS, JIMDO und der hier verwendeten Seite WORDPRESS. Es war erstmal gar nicht so leicht, sich auf den jeweiligen Seiten mit allen möglichen unterschiedlichen Seiten zurecht zu finden.

Mein persönliches Ranking:

1. WordPress: viele Möglichkeiten der Individualisierung; wenn man sich erstmal ordentlich damit auseinander gesetzt hat, klappt die Verwendung von WordPress wie aus dem FF; meiner Meinung nach einziges Manko: man kann keine Video- oder Audiodateien selber hochladen, sofern man nicht den Pro Account besitzt. Aber trotz allem eine super Seite, um einen eigenen Blog zusammen zu basteln. Haben glaube ich im Endeffekt auch alle Kursteilnehmer verwendet.

2. Jimdo: eher geeignet, um Homepages, z.B. von Firmen zu kreiren. Man hat auch immer die Jimdo Werbung im Weg. Aber wie gesagt, um eine Firmenhomepage zu erstellen, ein tolles Programm, da es sehr einfach zu verstehen und zu bedienen ist.

3. Posterous: hiermit habe ich mich um ehrlich zu sein gar nicht so richtig auseinander gesetzt, aber nachdem ich die Präsentation der Posterous Gruppe gehört hatte, war ich auch recht froh darum, denn in meinen Augen war die Bedienung dieses Programms äußerst schwer. Hat aber Vorteile, wie z.B.  die Gruppenfunktion.

Ich entschied mich dann also einen Do-it-yourselft Blog zu erstellen. Rausgekommen ist dabei das hier: Das kann ich auch selber….

Und was nun?

Marianne wusste nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Sie beschloss ein paar Schachteln mit alten Fotos durchzukramen, um dem trägen Alltag ein wenig zu entfliehen. Im milden Kerzenschein saß sie nun auf dem Teppicboden, blätterte durch Fotoberge und schwelgte von einer schönen Erinnerung zur nächsten. Bis sie plötzlich auf dieses eine Bild stoß, mit dem sie ganz besondere Erinnerungen verband. Ihre Gedanken fingen an zu kreisen: “Adam. Es muss wohl vor sechs Jahren gewesen sein. Genau, 15 Jahre war ich gerade alt. Ich war unter den 20 glücklichen Schülern, die für drei Wochen über den großen Teich in die USA, genauer nach Kansas, “The Middle of Nowhere” flogen.

Alles war so neu und anders: Überall Essen. Wildcats. Fremde Gesichter. Und dann war da dieser Junge: Blond. Süß. Baseballspieler. Ständig lagen wir ihm und seinen Freunden auf der Lauer. Dann war es soweit: Eine Party. Ein Kuss. Und ich verliebt bis über beide Ohren.

Kaum hatte man sich nun richtig kennengelernt, hieß es: “Koffer packen und ab zurück gen Osten nach Good Ol’ Germany”. Der Abschied fiel schwer. Viele Tränen floßen. Nach neun Stunden Flug war noch immer an keinen anderen als an den 7000km entfernten Adam zu denken. Ich dachte: “Was nun!?”. War fest davon überzeugt, dass mein Leben ohne ihn keinen Sinn mehr hat. Hatte keine Lust, mich mit meinen daheim gebliebenen Freunden zu treffen. Alles drehte sich nur noch um Adam und um die USA. Alles um mich herum bedeutete mir scheinbar nichts mehr. Nun ja. Zumindest für ein bis zwei Wochen. So lange hielt diese Stimmung nämlich an, bis alles wieder im Lot war. Und die noch recht naive Fünfzehnjährige freute sich wieder des Lebens. Ach ja”, dachte Marianne und legte schmunzelnd das Foto zurück in die Schachtel, als sie jemanden die Tür aufschließen hörte. “auf seinen versprochenen Deutschlandbesuch warte ich noch heute.”

Kommunikation ist die Grundlage von allem…

… und das stimmt. Denn was wäre eine Gesellschaft ohne Kommunikation!? Selbst in der Steinzeit, also schon vor tausenden von Jahren war Kommunikation schon von enormer Bedeutung. Man kommunizierte über das Medium Höhlenmalerei und vielleicht, wer weiß das schon so genau, über „Uga Uga“ Laute. So lernten sich die Menschen gegenseitig zu jagen und zu kochen. In ihrer Sprache drückten sie Trauer, Zuneigung und Schmerzen aus. Und wurden somit getröstet, geliebt oder gesund gepflegt. Und genau so ist es auch heute noch, in unserer modernen, schnelllebigen Welt. Allerdings werden heute nicht mehr nur wichtige Informationen mitgeteilt. In einer Zeit, in der Facebook nahezu Medium Nr. 1 ist, bekommt man dann auch gerne mal Informationen, wie: „Sitze gerade auf dem Klo und spiele Gameboy.“

 

Fehlverhalten

Im Grundkurs “Medienkompetenz als 4. Kulturtechnik” haben wir uns folgenden Kurzfilm angsehen:

Danach haben wir in Gruppen ausgearbeitet welche Stilmittel etc. verwendet wurden, um das rüberzubringen, was der Film nun eben rüberbringt. Dazu waren bestimmte Geräusche, Kameraeinstellungen und vorallem das Stilmittel “schwarz/weiß” notwendig. Ich finde es ist ein sehr gelungener Film über ein Thema, das alle angeht.

Los geht’s! Erste Station: Medienkompetenz als 4. Kulturtechnik

Ich hatte mich nun also dazu entschieden, das Medienkompetenzzertifikat erlangen zu wollen. Dazu musste als erstes Mal ein Grundkurs belegt werden. Also gut, dann nehme ich “Medienkompetenz als 4. Kulturtechnik”, was auch immer eine Kulturtechnik ist und was auch immer die anderen drei davon sind, wenn Medienkompetenz die Vierte ist. Diese Fragen sollten während des Blogseminars Blockseminars geklärt werden.

Das Seminar war sehr spannend und kurzweilig aufgebaut. Wir lernten etwas über die Tricks der Werbebranche und schauten uns dazu einige witzige Werbespots an, außerdem bekamen wir sehr, sehr, sehr nützliche Tipps zu den Gefahren im Web und Lotte zeigte uns wie man sich ganz böse in die finanzielle Misere bringen kann, wenn man einfach das erste Bild in eine Homepage einbindet, das Google zum Thema “Tomate” ausspuckt  (ich traue mich gar nicht diese Seite hier zu verlinken;)), weiterhin lernten wir die überaus nützlichen und sinnvollen Creative Commons kennen und erlangten Einblick in das Verhalten zu Medien der anderen Kursteilnehmer -  einige hatten tatsächlich schon im Jahr 1996 einen PC, da wusste ich und in meinen Augen auch meine gesamte Familie nicht einmal was von der Existenz dieser damals technischen Neuheiten. Und ich dachte tatsächlich im Jahr 2000 mit einem PC früh dran gewesen zu sein;)

Doch ich glaube ich habe einiges aufgeholt, was das Thema Medien angeht. Online bin ich jedenfalls irgendwie immer. Zuhause ist der PC immer an und ansonsten hab’ ich ja mein iPhone in der Tasche. Mhm…. ja, wahrscheinlich kann ich echt nicht ohne: Hier ein Blog, da ein Blog. Mal bei facebook abchecken, was es so Neues gibt und gleich die neuen Fotos vom letzten Wochenendausflug hochladen. “Ach, Judith ist ja online, lange nicht gesehen, wie wär’s mit ‘nem kurzen Chat!?” “Gibt es eigentlich schon eine neue Kollektion bei H&M?” “‘Ne neue Tasche könnt’ ich auch mal gebrauchen – da schau’ ich doch mal schnell bei dawanda.” Und so weiter und so fort. Da kommt man wirklich immer wieder vom Hundertsten ins Tausendste.  Es ist ja auch alles so ein schöner Zeitvertreib, wenn man eigentlich lernen oder Hausarbeit schreiben müsste. Verflixt und zugenäht, das hat sich wirklich zu einem Teufelskreis entwickelt, aus dem man (ICH) nicht mehr rauskommt. Naja, dafür schau ich kaum fern (auch nicht über’s Internet), sondern lese lieber in aller Ruhe ein Buch, wenn ich denn mal vom Internet wegkomme.

Mein Lieblingsspot ist übrigens dieser:

Résumé: Für mich bedeutet medienkompetent zu sein, zu wissen, wie ich mit den Medien und dem was durch die vermittelt wird umzugehen habe, mir der Gefahren der medialen Welt bewusst zu sein und außerdem fähig zu sein, selber in der Welt der Medien mitzumischen.

 

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